EKG

Jeder vierte Österreicher leidet an Bluthochdruck (Hypertonie) – davon kennen viele das gesundheitliche Risiko nicht, das sie eingehen, wenn Bluthochdruck unbehandelt bleibt.

Die Hypertonie ist unsichtbar und eine schleichende Krankheit – meist eine erworbene Wohlstandskrankheit! Sie verläuft zunächst ohne Symptome. Aber in den Gefäßen und Organen nimmt der Druck mit den Jahren meist stetig zu. Auf längere Sicht sind Herz, Nieren, Augen und das Gehirn in Gefahr. Das trifft Frauen und Männer gleichermaßen – Männer früher, Frauen oft erst nach der Menopause.

Bei Anstrengung oder Aufregung steigt bekanntlich der Blutdruck – das ist ganz normal! Krankhaft sind hingegen dauerhaft erhöhte Werte. Bis vor wenigen Jahren galt ein Blutdruck von bis zu 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) noch als normal. Neuerdings sprechen Experten bereits von einer prähypertensiven Phase (Vor-Bluthochdruck-Phase), wenn sich der obere Blutdruck-Wert (systolischer Blutdruck) zwischen 120 und 140 mmHg bewegt. Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt ein optimaler Blutdruck überhaupt bei 120/80 mmHg.

Der obere bzw. höhere Wert (systolische Blutdruck) misst den Druck, der auftritt, während das Herz Blut in die Schlagadern pumpt. Der niedrigere, diastolische Blutdruck, zeigt den Druck an, der vorherrscht, wenn die Herzkammern sich entspannen und füllen.

Wer unter chronisch erhöhtem Blutdruck leidet, riskiert nachhaltige Veränderungen der arteriellen Gefäße (Atherosklerose). Zudem droht die Herzwand dicker zu werden. Bleibt die Hypertonie unbehandelt, so steigt die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden –, oder Herzschwäche, Gefäßverschlüsse bzw. Nierenversagen zu riskieren.

Was ist also zu tun?

  • Regelmäßige Blutdruckmessungen (etwa in der Apotheke), vor allem aber Selbstkontrolle, um Bluthochdruck früher zu erkennen (Prähypertension),
  • ärztliche Begleitung,
  • bei festgestelltem Bluthochdruck mit einer Lebensstiländerung reagieren: Gewichtsreduktion, Ernährungsumstellung (z. B. weniger Fett, Salz, Kaffee und Alkohol), regelmäßig Bewegung & Sport, Raucherentwöhnung usw.,
  • bei fehlendem Erfolg: rechtzeitig mit Arzneimittel-Therapie behandeln.
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